Auszug aus dem BGB:

§ 631 Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag

(1) Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

(2) Gegenstand des Werkvertrags kann sowohl die Herstellung oder Veränderung einer Sache als auch ein anderer durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein.

Grundsätzlich ist Folgendes zu beachten:

  • Alle zu verrichtenden Tätigkeiten sind im Werkvertrag genau zu Beschreiben und mit Stückpreisen (Tonnagepreis, Exemplarpreis, Paketpreis, Palettenpreis etc.) zu versehen.
  • Es erfolgt ausschließlich eine leistungsbezogene Vergütung.
  • Es muss eine räumliche Abgrenzung bestehen. Hierzu können Beispielsweise Zonen definiert oder ganze Räumlichkeiten abgetrennt werden.
  • Wir tragen die Verantwortung dafür, dass die Arbeiten in der vereinbarten Zeit erledigt werden. Welche Mitarbeiteranzahl wir für die Erledigung bereitstellen obliegt uns.
  • Der Auftraggeber ist unseren Mitarbeitern nicht weisungsbefugt. Für die Kommunikation und die Umsetzung Ihrer Wünsche, stellen wir Ihnen den entsprechenden Projektleiter zu Verfügung. Der Projektleiter sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
  • Vor Aufnahme der Werkdienstleistungen sind die o.g. Punkte schriftlich zu fixieren.
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